Viele Detail-Fotos von der Baustelle

Obwohl unsere Späher uns über die gesamte Woche hinweg mit Infos und Foto ganz hervorragend auf dem Laufenden gehalten haben, waren wir heute noch einmal selbst vor Ort. Schließlich will man es ja auch irgendwie bewusst genießen, wenn man baut – kommt ja schließlich nicht so oft vor. 😉

Dabei machten wir viele Fotos (siehe Ende dieses Beitrages; eines davon findet sich auch als Titelbild dieses Bautagebuches wieder). Teils sicher auch unnötige Fotos, aber teilweise gibt es auch ein paar interessante, kleine Details zu betrachten. Zum Beispiel, dass das Leerrohr für die Stromzuführung und die Telefonleitung mit „eingegossen“ wurde. An der Stelle, wo sie sich befindet, ist sie aber mit einem kleinen Stab kenntlich gemacht. Der Beton ist dort auch nur ganz dünn, sodass man wohl leicht wieder an das Rohr herankommen wird.

Weniger als ein Detail ist die Tatsache, dass am gestrigen Samstag doch tatsächlich an der ersten Häuserzeile weiter gearbeitet wurde. Es ist immer ganz interessant sie zu beobachten, denn für uns ist es quasi wie ein Blick in die Zukunft – und das ganz ohne Glaskugel. 🙂

Die erste Zeile wurde inzwischen komplett verputzt und sogar auch schon komplett mit Farbe ausgestattet. Wie man an den abgedeckten Fenstern sehen kann, wurde die Farbe nicht „aufgemalt“, sondern aufgesprüht. Der genaue Farbton jedoch sorgte bei uns für weniger Freude: Denn er sieht recht unangenehm aus (auf den Fotos kommt das Gelb besser rüber). Ich hoffe, dass dies nur so eine Art Grundierung ist und der endgültige Anstrich noch aussteht oder aber dass sich die Farbe noch etwas verändert.

Der Heizungsraum hingegen wurde bislang „nur“ verputzt, aber noch nicht gestrichen bzw. besprüht. Das wird aber wohl noch folgen, denn die Tür ist bereits mit einer schützenden Folie abgedeckt.

Von hinten fiel uns auf, dass er noch nicht einmal komplett gedämmt ist. Direkt im Bereich des Fensters fehlt noch etwas. Mir fehlt die Vorstellungskraft, was das für einen Grund haben könnte. Dabei fiel uns außerdem auf, dass die Dämmung des Heizungsraumes nur zirka halb so dick ist, wie die der Reihenhäuser. Offenbar muss der Heizungsraum also nicht den Passivhaus-Standard einhalten.

Außerdem konnten wir uns ein Bild von den Baugruben für die freistehenden Häuser machen, die gegenüber der zweiten Häuserzeile ausgehoben wurden. Während des Haus, das uns direkt gegenüber steht, verhältnismäßig weit weg steht, sind die beiden anderen Häuser wieder etwas näher dran. Das war auch so zu erwarten. Aber da unsere Häuserzeile deutlich höher liegt, ist das auch nur halb so wild. Und uns betrifft es ohnehin nur am Rande – im wahrsten Sinne des Wortes. 😉

A propos „Rand“: Die Bodenplatte wird ja nicht nur unterhalb, sondern auch seitlich am Rand mit einer Perimeterdämmung ausgestattet, damit die Kälte im Winter auch von der Seite her außen vor gehalten wird . Diese seitliche Dämmung wurde bislang noch nicht vorgenommen – außer bei uns. Nämlich der Teil unserer Bodenplatte, der an den Heizungsraum angrenzt. Das musste wohl schon jetzt erfolgen, da man da später nicht mehr so gut drankommt.

Wenn ich als Laie das richtig sehe, sollte es als nächstes schon mit dem Mauern weitergehen können. Allerdings befindet sich von den Kalksandsteinen erst eine Palette auf der Baustelle (wie auch immer es dazu kommt, dass nur diese eine geliefert wurde). Ich hoffe, dass morgen die weiteren geliefert werden, sodass fleißig gemauert werden kann. Denn das Wetter soll in den nächsten Tagen ganz hervorragend mitspielen. Wir hoffen, dass das auch entsprechend genutzt wird… 😉

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