Tapezierarbeiten gehen weiter, Ringerdung gelegt, Trockenbauer hat nachgearbeitet

CIMG4945Heute war unser Maler wieder alleine auf der Baustelle tätig. Mit mehreren Leuten war er nur gestern tätig, um die „schwierigen“ Arbeiten besser und schneller hinter sich bringen zu können. Und das sind vor allem die Decken (wozu auch die Dachschrägen zählen) sowie natürlich auch das Treppenhaus.

Die restlichen Bereiche will er alleine bis zum Wochenende in Eigenregie komplett mit dem Malervlies ausstatten. Dazu wird er auch am Samstag eine Extraschicht einlegen, da es doch etwas langsamer vorangeht als er dachte. Von mir aus müsste er das nicht tun, da es mir nicht auf den Tag ankommt, aber er will wohl pünktlich mit einem Anschlussauftrag beginnen.

Jedenfalls befindet sich durch die Tapezierarbeiten wieder extrem viel Feuchtigkeit im Haus. Der Bautrockner war über Nacht voll und die Fensterscheiben waren wieder ziemlich stark beschlagen. Aber das ist normal. Man muss auch aufpassen, dass man nicht zu schnell nach den Tapezierarbeiten wieder lüftet. 24 Stunden lang sollte man die jeweils tapezierten Räume nicht lüften, da sonst die Tapete wieder herunter käme.

Mit dem Malervlies ist das gleich ein ganz neuer Anblick. Obwohl das alles noch einmal übergestrichen wird, sieht es bereits jetzt deutlich wohnlicher aus. Vor allem im Dachgeschoss, wo es zuvor durch die Gipskartonplatten ja einem „Flickenteppich“ glich.

Erfreulicherweise war gestern endlich doch noch der Trockenbauer vor Ort, um gleich mehrere Nacharbeiten zu erledigen. Somit muss unser Maler die entsprechenden Bereiche nicht weiterhin aussparen, sondern kann also allumfassend tätig werden. (Ach nee, im Hauswirtschaftsraum muss noch die Abwasserleitung verkoffert werden. Das wird der Fliesenleger noch machen. Diesen kleinen Bereich könnte ich dann nur Not aber auch noch selbst streichen.)

Da auch der Elektriker ums Haus herum zugange war, kam ich auch endlich zur fehlenden Abdeckung für die offen liegenden „Leitungen“ des geteilten Rollladens vom Terrassenfenster. Eigentlich hätte die schon längst auf dem Loch sitzen sollen, das wurde aber vom Elektriker offenbar vergessen.

Zudem wechselte ich mit dem Elektriker noch ein paar Worte bzgl. der möglichen Installation einer Satellitenschüssel. Denn bei der ersten Häuserzeile sitzt sie teilweise so vor dem Dachfenster, dass man direkt auf die Rückseite der Schüssel sehen muss und sie je nach Tageszeit sicherlich auch einen Schatten auf den Fenster werfen würde. Das wollen wir so auf keinen Fall. Laut seiner Aussage geht es jedoch nicht, die Schüssel weiter unten oder aber deutlich weiter oben zu installieren.

Nur die andere Seite des Fensters (also wenn man rausguckt links statt rechts) wäre bei uns möglich. Damit wäre uns aber schon einigermaßen geholfen. Denn man würde die Schüssel so „nur“ im Profil von der Seite her sehen und sie würde auch keinen Schatten werfen, da aus dieser Richtung ohnehin nie die Sonne scheint (allenfalls im Hochsommer – und da ist man für etwas Schatten vielleicht ganz dankbar ;-)). So würde die Sicht deutlich weniger stark eingeschränkt, zumal unser Hauptsichtfeld aus diesem Fenster tendenziell ohnehin eher nach rechts als nach links geht.

Am besten wird es sein, wenn ich bei der Installation der Schüssel vor Ort bin, um dann die genaue Position mit bestimmen zu können. So schnell wird es damit aber wohl nichts, denn bei der derzeitigen Witterung ist an keine Installation zu denken. Zudem ist der passende Dachstein ja auch noch gar nicht da.

Eigentlich war der Elektriker aber wegen etwas ganz anderem vor Ort: Die Ringerdung wurde verlegt. Dafür war übrigens auch der flache Graben vorne am Haus ausgegraben worden. Und nicht etwa für den Regenwasserablauf vom Dach, wie ich zunächst vermutet hatte.

Und hinter dem Haus war ein riesiger Bagger am Werk. Er trug einiges an Erde ab. Und ein wenig weiter unten am Berg sah ich einen Haufen Mutterboden. Dieser ist wahrscheinlich für unsere Gärten vorgesehen und wird dort zwischengelagert (das war bei der ersten Zeile auch an dieser Stelle der Fall).

PS: Für ein Fragezeichen sorgte bei mir mal wieder ein nasser Fleck. Dieses Mal unter der Zuluftleitung für die Lüftungsanlage. Keine Ahnung, wie der da hin kommt… – der Trockenbauer war da ja in der Nähe tätig, aber eigentlich nicht genau da, sondern an der Abwasserentlüftung (wo auch die Ursache dafür lag, dass das Haus durch den Blower Door Test fiel).

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