Noch immer viel Feuchtigkeit im Haus

CIMG4536Anfang das Jahres wurde bei uns ja kurzzeitig „permanent“ gelüftet, indem im Dachgeschoss ein Dachfenster leicht geöffnet war und unten das Fenster des Gäste-WCs auf Kippstellung war. Doch nun geht es wohl nicht mehr, da es doch zu kalt ist und zudem der Schnee sonst wohl hereinwehen würde. Vermutlich deswegen wurde auch das Loch in der provisorischen Bautür geschlossen.

Im Haus merkt man es sofort, dass die Fenster nun wieder alle zu sind. Wenn ich zum täglichen Lüften hineingehe, merke ich vor allem ab dem ersten Obergeschoss, dass die Luft sehr, sehr stickig ist. Zudem sind die Fensterscheiben in den unteren Scheibenbereichen jeweils sehr stark beschlagen. Vor allem ab der ersten Etage aufwärts und nach hinten (Nordwesten) hinaus. Im Erdgeschoss hält es sich in Grenzen und es beschlagen nur die Scheiben im Wohnzimmer etwas. Zudem ist eine alte feuchte Stelle in der Außenecke des großen OG-Zimmers wieder aufgetreten. Das ist alles etwas entmutigend.

Leider möchte der Bauträger bis spätestens Ende der Woche den Bauschlüssel zurückerhalten. Ich hoffe, dass dann weiterhin (durch wen auch immer) mindestens ein Mal am Tag gelüftet wird und im Idealfall auch die Fensterscheiben trockengewischt werden. Ich habe da so meine leichten Zweifel, denn bislang hatte ich nicht das Gefühl, dass durch die Bauarbeiter vernünftig gelüftet wurde. Aber belegen kann ich das natürlich nicht und vielleicht ist auch alles nur halb so wild. Allerdings bin ich durch meine Erfahrungen in einer Mietwohnung ein gebranntes Kind in Sachen Feuchtigkeit in der Wohnung. Daher bin ich da sehr sensibilisiert.

Heute gab es auf der Baustelle neben der alltäglichen Feuchtigkeit auch wieder etwas neues zu beobachten: Die Türhöhe des Technikraumes im Dachgeschoss wurde durch die Trockenbauer tatsächlich etwas reduziert. Ich hatte das gestern also tatsächlich richtig verstanden. Umgesetzt wurde das dadurch, dass oben unter den Sturz drei zugeschnittene Gipskartonplatten geschraubt wurden.

Außerdem wurde das angesprochene Knarzen der Rohrverkleidung im kleineren OG-Zimmer aus der Welt geschaffen. Gut, dass ich einen der Trockenbauer zufällig darauf ansprechen konnte.

Auch für die Zugluft aus dieser Verkleidung heraus (siehe auch dazu den Bautagebuch-Eintrag von gestern) habe ich nach einiger Zeit des Überlegens eine Lösung gefunden: Die Zugluft kam vermutlich nicht vom Dach her, sondern aus dem EG durch ein dort geöffnetes Fenster. Das haben meine heutigen „Experimente“ dann auch bestätigt, denn so lange unten kein Fenster geöffnet war, gab es dort auch keinen Luftzug. In diesem Punkt waren meine Sorgen also offenbar unberechtigt. 🙂

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Ein Kommentar zu Noch immer viel Feuchtigkeit im Haus

  1. Steffen sagt:

    Die Feuchtigkeit zu dem Stadium des Baus ist vollkommen normal, das ist der Estrich und die Gipsarbeiten, die „Ausatmen“… Bei unserem Haus ist das auch so.. Meine Schwester hat recht günstig gekauft und da ist mein Vater (Architekt) mitgekommen, um sich das Haus anzusehen, unter anderem wegen Feuchtigkeit, die darf dann nämlich auf gar keinen Fall mehr auftreten…

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