Lüftungsanlage installiert, Haustür abgedichtet

Die Lüftungsanlage höngt an der Giebelwand zu unseren NachbarnBeim gestrigen Besuch auf der Baustelle gab es mal wieder ein paar Neuigkeiten zu beobachten. Die erste zeigte sich bereits vor der provisorischen Bautür: Das Loch in dieser ist nun mit etwas Dämmung abgedichtet wurde.

Das ist auch ganz gut so, denn aufgrund der permanent sehr niedrigen Temperaturen kam auch durch dieses kleine Loch ziemlich viel Kälte ins Haus. Vor allem ins Erdgeschoss, sodass der Estrich dort sonst nicht so gut trocknen könnte.

Auch die Dachfenster sind nun nicht mehr permanent einen Spalt geöffnet. Angesichts des Schnees ist das sicherlich eine gute Entscheidung.

Jetzt, wo das Haus nahezu „dicht“ ist und die feuchte Luft nur durch das Stoßlüften abtransportiert wird, sieht man wieder, wie viel Feuchtigkeit sich doch noch im Haus bzw. genauer gesagt im Estrich befindet (durch das leichte permanente Lüften wurde die feuchte Luft ja fortwährend abtransportiert). Sichtbar wird dies daran, dass die Fenster im unteren Bereich wieder beschlagen und die Luft ziemlich stickig ist.

So, nun aber zur größten Neuerung: Die Sanitärfirma hat bereits die Lüftungsanlage im Haustechnikraum in Dachgeschoss installiert. Sie hängt an der Wand zu unseren Nachbarn. Laufen tut sie aber noch nicht. Das soll sie auch nicht, denn laut Bedienungsanleitung sollte die Anlage erst nach Abschluss aller Bauarbeiten in Betrieb genommen werden.

Erfreulich ist, dass die Anlage im Technikraum wesentlich weniger Platz einnimmt als erwartet. Somit ist der Technikraum ungefähr zur Hälfte durchaus auch als „Lagerfläche“ zu gebrauchen.

Außerdem hat sich dadurch das Rätsel gelöst, wozu eines der Rohre im Technikraum dient. Hierüber soll Wasser ablaufen, das die Lüftungsanlage der Luft offenbar entzieht bzw. das an irgendeiner Stelle kondensieren kann. Genau kenne ich mich da aber nicht aus.

Auffällig war außerdem ein Gerät inmitten der Zuluft-Leitung. Durch „Googlen“ des Typenschilds (APHR300) kam ich drauf, dass sich dabei um ein Vorheizregister handelt, das dazu dient, bei Frost die gesamte Anlage vor dem „Einfrieren“ zu schützen. Ich hoffe, das Ding muss nicht zu oft zum Einsatz kommen, denn ich kann mir vorstellen, dass es nicht schlecht Strom verbraucht…

Etwas irritiert hat mich bei dem Typenschild die Angabe „Man Date 2009 05 04“ – ich hoffe, es handelt sich dabei nicht um das Datum der Herstellung, denn ich kann mir gut vorstellen, dass das „Man“ für „Manufacturing“ steht…

PS: Und noch eine „Neuerung“: Zum ersten Mal war unsere Leiter nicht mehr in unserem Haus und ich musste sie suchen. „Natürlich“ war sie im letzten Haus, in dem ich nachsah. 😉 Ein Mitarbeiter der Trockenbauer hatte sie sich „ausgeborgt“…

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4 Kommentare zu Lüftungsanlage installiert, Haustür abgedichtet

  1. Sven sagt:

    Hallo Nils,
    da wir diesen Schritt auch machen mussten: Das Vorheizregister muss dampfdicht isoliert werden. D.h. es sollte mit dem gleichen (neoprenartigen) Material verkleidet werden, mit dem auch die Rohre gedämmt sind, da sonst an dieser Stelle bei kalter Außenluft Kondenswasser anfällt.
    Im Übrigen fordert das auch die Montageanleitung unter Punkt 7 (Kapitel Montage).
    Bei uns musste der Installateur hier auch nacharbeiten, nachdem wir im ersten Winter Pfützen unter dem Register hatten.
    Gruß
    Sven

  2. Sven sagt:

    … noch ein Hinweis: Außenluftrohrdämmung und Fortluftrohr müssen an die luftdichte Ebene des Dachs und der Wand angeschlossen werden, da sie diese durchdringen. Sie müssen also ebenfalls wie andere Durchdringungen der Dachhaut abgeklebt werden. Eingipsen in die Gipskartonplatten genügt nicht. Auf den Bldern ist das nicht eindeutig erkennbar.

  3. Nils sagt:

    Wieder einmal vielen Dank für Deine Hinweise. Das mit der Dämmung des Vorheizregisters werde ich beobachten.

    Die Durchdringung der Rohre durch den Gipskarton werde ich beim nächsten Besuch mal besser zu fotografieren versuchen.

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