Kiesweg auf Unkrautvlies angelegt

IMG_20150908_113500Bei unserem Vorgarten-„Projekt“ geht es jetzt (endlich) Schlag auf Schlag: Gestern haben wir unseren Weg aus Zierkies bzw. Ziersplitt angelegt und sogar auch schon das angrenzende Beet vorbereitet.

Der Tag ging schon gut damit los, dass die Kies-Lieferung von Obi bereits vor 9 Uhr da war. So stand einem frühen Beginn der Arbeiten theoretisch nichts mehr im Wege.

Da wir das Erdreich bereits am Vortag vorbereitet und die Randsteine platziert hatten, konnten wir direkt mit dem Aufbringen des Kies starten. Wie geplant brachten wir davor aber noch Unkrautvlies auf den Boden auf. Dies soll verhindern, das aus dem alten Erdreich Unkraut bis nach oben an die Kiesoberfläche durchwächst. Denn das sieht nicht nur unschön aus, sondern ist durch die Kiesschicht hindurch auch nur schwer mit der Wurzel zu entfernen.

Ursprünglich hatte ich dafür Unkrautvlies mit einer Grammatur von 50g pro Qudratmeter von Obi gekauft. Nachdem wir jedoch beobachten mussten, das aus unserer Erde fleißig Unkraut wächst und auch der ehemalige Rasen zum Teil wieder durchkommt, haben wir bei Obi dann kurzerhand doch noch deutlich dickeres Vlies besorgt. Denn auch eine kurze Internetrecherche bestärkte mich darin, doch lieber dickeres Unkrautvlies zu verwenden.

Da wir mit dem Vorgarten endlich fertig werden wollten, drängte die Zeit etwas. Daher holte ich das Vlies bei Obi. Für 15 Meter mit einer Grammatur von 90 g/m² werden dort gut 40 Euro aufgerufen. Das ist nicht ohne. Hätte ich etwas mehr zeitlichen Vorlauf gehabt, hätte ich das sicher im Internet bestellt.

Nämlich bei Amazon. Dort gibt es dieses sehr gut bewertete Unkrautvlies für gerade einmal um die 30 Euro. Mit 150 g/m² ist es zudem deutlich dicker (und damit wirksamer) und man bekommt dort auch gleich 25 Meter und nicht nur 15 Meter wie bei Obi. So viele Meter hätten wir zwar gar nicht gebraucht, aber zur „Not“ legt man es einfach doppelt, was den Schutz ja sicherlich nicht gerade verringert. 😉 Naja, aber wir hatten es nun einmal leider eilig…

Ich hatte große Sorge, ob wir das mit den Vlies-Bahnen gut hinbekommen. Aber diese Sorgen waren völlig unberechtigt. Das Vlies war (obwohl es in der Verpackung aufgerollt verpackt war) kaum widerspenstig und ließ sich gut verlegen. Zum Teil klemmten wir es unter die Randsteine des Weges. Unsere Erfahrungen mit dem Unkrautvlies waren was das Verlegen betrifft durchweg positiv. Was es langfristig bringt, wird die Zeit zeigen.

Wir gingen immer so vor, dass wir immer erst eine Bahn Unkrautvlies verlegten und dort dann direkt Kies aufbrachten. Dabei leistete mir ein Eimer gute Dienste, mit dem ich den Kies aus den großen Säcken quasi „schöpfen“ konnte. Dann wurde (leicht überlappend) die nächste Bahn Vlies verlegt. Wir arbeiteten uns von hinten nach vorne vor, damit wir den frischen Zierkies (bzw. Ziersplit) nicht gleich mit unseren matschigen Schuhen betreten müssen (denn die Erde war noch ziemlich feucht).

Das ging alles überraschend gut und einfach. Normalerweise muss ich bei derartigen Gartenarbeiten immer davon ausgehen, dass irgendetwas schief geht oder wir irgendetwas nicht bedacht haben. Dieses Mal aber nicht.

Somit kamen wir schneller voran als gedacht und konnten uns sogar noch an das Beet neben dem Weg machen. Also sind wir kurzerhand zu Obi gefahren, haben die Europaletten vom Kies zurück gebracht (auf die mussten wir zuvor jeweils 10 Euro Pfand entrichten) und uns von dem Geld gleich Rindenmulch gekauft.

Bei dem Beet sind wir dann ähnlich vorgegangen wie beim Weg. Auch hier haben wir zunächst Unkrautvlies aufgebracht und dann den Rindenmulch. Nun fehlen nur noch etwas weiterer Rindenmulch (wir haben den Bedarf des Beetes etwas unterschätzt) und die Blumen. 🙂

PS: Bei unserem Ziersplitt handelt es sich übrigens um die Kalkstein-Variante „Yellow Sun“. Auf den Fotos sieht er zum Teil ziemlich weiß aus, aber eigentlich ist er hellbeige. Da er aber ungewaschen ist, ist er noch ziemlich staubig und damit auch heller. Mal sehen, wie er nach dem ersten kräftigen Regenguss aussieht.

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