Erste sichtbare Risse bei Innenputz

Der erste Riss im Putz mit einer recht "auffälligen" FormDie (sichtbaren) feuchten Stellen im Haus sind mittlerweile dank des täglichen Lüftens endlich Geschichte. Hoffentlich für immer.

Allerdings ist die Luft – insbesondere in den beiden oberen Etagen – immer noch sehr stickig und feucht, sodass es weiterhin genug Feuchtigkeit zum „Abtransportieren“ gibt.

Hinzu kam heute noch eine ziemlich verrauchte Luft. Offenbar rauchen derzeit wieder Handwerker in unserem Haus, obwohl bei uns eigentlich gar nicht bzw. kaum gearbeitet wird (zumindest kann ich keine großartigen Fortschritte erkennen).

Beim gestrigen Lüften entdeckte ich die ersten beiden Risse im Innenputz der Wohnräumen. Beim Kalk-/Zementputz in den Feuchträumen (Badezimmer und Gäste-WC) sind sie schon vorher aufgetreten, beim Gipsputz hingegen ist das eine Premiere. Aufgetreten sind die Risse im Westzimmer des ersten Obergeschosses (das ist das Zimmer, wo auch die feuchten Ecken am längsten bestanden). Kurioserweise links vom linken Fenster und rechts vom rechten Fenster nahezu die gleichen Risse. Das ist schon bemerkenswert, dass im ganzen Haus zwei (sichtbare) Risse im Putz entstehen und die quasi spiegelbildlich auftreten. Zudem ist auffällig, dass die Risse einer bestimmten Form folgen, nämlich in etwa rechtwinklig sind. Wie kommt sowas?

Diese beiden Risse jedenfalls haben uns erneut vor Augen geführt, dass ein Streichen der Innenwände nicht in Frage kommt. Davon wurde uns ja von verschiedenen Seiten abgeraten, obwohl es für uns eigentlich die zunächst favorisierte Option war, da es uns optisch am besten gefällt. Durch mögliche Setzrisse im Innenputz jedoch wird es nötig, die Wände zu tapezieren, um diese Risse (die eine rein optische Einschränkung sind und bei einem Neubau immer auftreten können) zu überbrücken.

Außerdem gab es bei uns ein paar Veränderungen am „Interieur“. So sind zum Beispiel endlich die Bewehrungsstahl-Gitter aus unserem Wohnzimmer verschwunden (vermutlich fanden sie im Estrich eines der Nachbarn Anwendung). Ich hatte vermutet, dass an den Stellen darunter der Estrich möglicherweise noch feuchter wäre, doch dies ist erfreulicherweise nicht der Fall.

Außerdem kam einiges an Werkzeug und Material hinzu. Beispielsweise ein paar Gipskartonplatten von der Firma danogips, die im Erdgeschoss gelagert werden. An mindestens einer Stelle muss bei uns ja im Dachgeschoss der Gipskarton ausgetauscht werden, da unsauber gearbeitet wurde (zu großer Zwischenraum). Von den Trockenbauern hingegen war nichts zu sehen.

Außerdem sah ich einen leeren Plastiksack mit der Aufschrift „Staubex„. Dabei handelt es sich um eine Trockenschüttung für den Estrich, der in diesen Tagen bei einigen Nachbarn verlegt wird.

Am interessantesten war aber ein Karton mit der Aufschrift „Pluggit„. Wie ich soeben durch eine Internetrecherche herausfand, ist dies ein Hersteller von Lüftungsanlagen. Somit hat sich also auch aufgelöst, wer nun der Hersteller unserer Kontrollierten Wohnraumlüftung ist. Die Homepage von Pluggit gibt erfreulicherweise auch schon Aufschluss darüber, wie die Abdeckgitter der Bodenauslässe aussehen werden, die ja doch recht groß geraten sind, wie ich finde.

Auch im Bereich der Elektrik ist wohl etwas passiert. Im Bereich des Sicherungskasten im Hauswirtschaftsraum sehen die Kabel nun etwas anders aus und das eine dickere Kabel ist nicht mehr sichtbar. Ich werde aber einen Teufel tun und ich damit intensiver beschäftigen – nicht dass ich noch einen Schlag kriege… 😉

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