Dachflächenfenster und Wasseranschlüsse kündigen sich an

Der heutige Besuch auf der Baustelle brachte gleich mehrere neue Beobachtungen. Auf den ersten Blick zum Baugebiet kommend, sahen wir gleich, dass mit dem Dachdecken noch nicht wirklich begonnen wurde.

Dafür aber waren die Dachdecker schon bei den Dachflächenfenstern fleißig. Damit hatte ich noch nicht gerechnet, denn bei der ersten Häuserzeile wurde zunächst das Dach gedeckt und erst danach die Dachfenster „hinzugefügt“ (wohl aus Sorge, dass beim Dachdecken durch herunterfallende Ziegel die Fenster beschädigt werden könnten).

Bei fast allen Nachbarn sind die Fenster bereits fertig. Bei unseren direkten Nachbarn fehlt noch ein Fenster und bei uns noch beide. Jedoch ist an den entsprechenden Stellen bereits die Dachlattung entfernt, sodass dies für uns die Bestätigung war, dass das mit den Dachfenstern klappen wird. Denn das zweite Dachfenster zum Garten hinaus wurde ja recht kurzfristig direkt beim Dachdecker beauftragt, daher besteht bei mir eine gewisse Grundskepsis, ob das alles tatsächlich wirklich so hinhaut. 😉

Ich hoffe, dass morgen dann auch unsere Fenster eingesetzt werden und es mit der Eindeckung des Daches so richtig losgeht. Beim anderen Endhaus wurden um das vordere Dachfenster hinaus auch bereits Dachsteine gelegt. Und auch hinten (auf unserem Teil) wurden bereits ein paar einzelne Dachsteine gelegt. Kann also eigentlich los gehen.

Verwendet werden dabei übrigens Dachsteine des namhaften Herstellers Braas. Genauer gesagt sind es Harzer Pfannen in der Variante „Big Novo“. Es handelt sich dabei um größere Dachziegel als „normal“, sodass die Verlegung effizienter vonstatten gehen kann. Denn dadurch muss auch weniger gelattet werden und es wird weniger Pfannenmaterial benötigt (da die einzelnen Reihen ja immer etwas überstehen und es durch die größeren Pfannen weniger Reihen und somit auch weniger Überstand gibt). Auf der Homepage des Herstellers ist zu lesen, dass sich dadurch der Materialaufwand um 25 Prozent reduziert (Effizienz ist immer gut; passt ja auch bestens zum Charakter eines Passivhauses. ;). Dafür wiegt so ein Dachstein dann aber auch über 5 Kilogramm pro Stück. Das hätte ich nicht gedacht. Ich kann mir vorstellen, dass die Verlegung des ganzen allein durch das Gewicht ziemlich anstrengend ist.

Ach, und die Dachrinnen direkt unter dem Dach sind nun fertig gestellt. Nun fehlen nur noch die Fallrohre, aber die kamen bei der ersten Häuserzeile auch erst recht spät. Sie werden ja schließlich auch in der Hausfassade befestigt und da muss vorher ja noch die Passivhaus-Dämmung drauf.

Außerdem konnten wir auch einen Blick in das Innere unseres Hauses werden, der eine kleine Überraschung barg: Die Sanitär-Menschen waren bereits tätig. Sie haben die ersten Wasseranschlüsse vorbereitet. Nämlich für Waschbecken in Gäste-WC und Bad, für die Dusche, für den Handtuchheizkörper inklusive Fußbodenerwärmung im Bad und für die beiden Außenwasserhähne vor und hinter dem Haus. Vermutlich muss dies bereits jetzt geschehen, da ja bereits bald der Innenputz drauf kommt.

Zudem fiel uns auf, dass der Elektriker im Wohnzimmer offenbar eine Steckdose vergessen hat. Möglicherweise ist es aber auch Absicht, denn er ist offensichtlich auch noch nicht fertig. Vorsichtshalber habe ich ihn aber dennoch mal per E-Mail auf diesen Umstand hingewiesen, denn die Steckdosen sind meines Erachtens ansonsten bereits alle vorbereitet. Ich wüsste nicht, was es für einen Grund haben sollte, diese eine zunächst noch weg zu lassen.

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