Auch IKEA-Rauchmelder durch Kleben installiert

IMG_20150503_151500Nachdem ich ja schon im Mai sehr gute Erfahrungen mit dem Ankleben von Rauchmeldern machte (siehe hier), wollte ich dies nun wiederholen. Denn ich wollte noch weitere Rauchmelder anbringen als nur die vom Bauträger überreichten. Diese hätten nur für die Wohnräume ausgereicht; wir wollten aber auch noch die Flure, den Hauswirtschaftsraum (in dem die Waschmaschine steht) und den Raum mit der Lüftungsanlage mit Rauchmeldern ausstatten. Sicher ist sicher. 🙂

Ich hatte mir dafür diese Rauchmelder von IKEA ausgeguckt. Denn vor gut zwei Jahren haben diese bei der Stiftung Warentest gut abgeschnitten (Note 2,2). Eine bessere Endnote hatte kein anderer mit auswechselbaren Batterien betriebener Rauchmelder erreicht (komischerweise wirbt IKEA mit diesem Testurteil gar nicht – hat sich am Modell vielleicht etwas verändert?). Hinzu kommt ein attraktiver Preis von 9,99 Euro – als IKEA-Family-Mitglied zahlt man sogar nur 6,99 Euro. Die Batterie ist dabei bereits inklusive; man muss diese aber voraussichtlich alle zwei Jahre tauschen.

Und auch der Rauchmelder muss irgendwann komplett ausgetauscht werden – nämlich elf Jahre nach seiner Produktion. Zumindest ist dies als so eine Art „Verfallsdatum“ auf diesem angegeben. Wie auch immer nun der Zeitraum von ausgerechnet 11 Jahren zustande kommt.

Für ein IKEA-Produkt ist der Rauchmelder ziemlich ungewöhnlich. Zum einen ist eine Anleitung beigefügt, die nicht nur aus Bildern besteht, sondern auch aus relativ umfangreichem Text. Zum anderen ist hier schon das Befestigungsmaterial in Form von zwei Schrauben und Dübeln für die Anbringung dabei – das sucht man normalerweise bei IKEA-Produkten vergebens. IKEA begründet dies für gewöhnlich damit, dass man ja nach Wand- bzw. Deckenbeschaffenheit unterschiedliches Befestigungsmaterial benötigt. Warum man hier anders verfährt, weiß ich nicht.

Aber für uns ist das auch egal, denn wie gesagt wollen wir die Rauchmelder ja ankleben, da wir damit bereits gute Erfahrungen machen und es vieles deutlich vereinfacht. Und zwar mit diesen Magnetplatten. Eine wird an die Decke geklebt und die andere am Rauchmelder angebracht.

Das hat mehrere Vorteile: Zum einen spart man sich das Bohren und zum anderen kann man den Rauchmelder viel leichter wieder lösen (man muss ihn einfach zur Seite schieben). Das macht die ganze Handhabung viel leichter (zum Beispiel wenn man mal im Vorfeld eines Urlaubs die Batterien entfernen möchte oder aber sie tauschen muss, da sie kurz davor sind, leer zu sein).

Auch dieses Mal habe ich mit diesen selbstklebenden Magnetplatten vom mumbi zur Rauchmelderbefestigung wieder gute Erfahrungen gemacht und kann diese weiterhin nur empfehlen. Zwar decken die IKEA-Rauchmelder nicht die komplette Klebefläche ab (siehe Foto unten), aber das ist kein Problem. Dennoch hält das bombenfest. Auch bei unseren anderen Rauchmeldern, die nicht von IKEA sind, war das ähnlich und auch dort führte es nicht zu Problemen. Inzwischen hängen diese auch schon einige Zeit ohne irgendwelche Zwischenfälle.

Noch kurz ein paar Worte zu den Rauchmeldern von IKEA: Wie bei vielen anderen Produkten des schwedischen Möbelhauses gibt es auch hier wieder feine Kleinigkeiten, die die Handhabung etwas vereinfachen. So sind zum Beispiel am Rand zwei kleine Striche zu sehen, die anzeigen, wie man die beiden Einzelteile aufeinandersetzen muss, wenn man ihn geöffnet hatte. Ebenfalls durch zwei Striche ist angezeigt, wie man die Trägerplatte am besten an der Decke befestigt (wenn man sie denn anschrauben will), damit er sich optisch am besten in den Raum einfügt (d.h., dass er am Ende nicht „schräg“ hängt). Das brauche ich beides nicht unbedingt.

Was ich aber richtig super finde, ist so eine Art „Snooze“-Taste, genannt „HUSH“. Mit dieser kann man den Rauchmelder temporär für ein paar Minuten „ausschalten“. Das ist dann sinnvoll, wenn man ihn versehentlich auslöst (zum Beispiel durch Dunst aus der Küche oder anderen Rauch, dessen Ursache bekannt ist und der nicht von einem „echten“ Brand ist). Damit erspart man sich, dass man dann hektisch die Batterie entfernen muss. Wir haben diese Funktion bisher zwar noch nicht gebraucht, aber ich finde, das ist ein tolles Feature.

Ganz witzig finde ich noch die beigefügten Aufkleber. Damit kann man die englischen „Infos“ auf dem Rauchmelder (mit Produktions- und Verfallsdatum sowie allgemeinen Hinweisen) mit Infos in seiner Landessprache überkleben. Ich brauche das zwar nicht wirklich, habe das aber trotzdem gemacht. Bin halt ein kleines Spielkind. 😉

Super finde ich auch den Mechanismus, der verhindert, dass man den Rauchmelder ohne Batterie anbringt. Dies wird dadurch verhindert, dass sich dort ein kleiner Plastikstift befindet, der unter der Batterie „eingeklemmt“ werden muss. Tut man dies nicht, steht er hoch, sodass man den Rauchmelder nicht verschließen kann. Einfach, aber genial. 🙂


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